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Schweizerreise

 Schweizer-Reise

 Etappe 4 – Sion

Die Stadt Sitten liegt auf etwa 510 m ü. M. im Mittelwallis beidseits der Rhone, wobei sich die Altstadt nördlich der Rhone auf einer Anhöhe befindet. Dominiert wird die Stadt von den Burg- und Festungsruinen Valère und Tourbillon. Gräber aus der keltischen Zeit und steinzeitliche Dolmen belegen, dass die Gegend schon vor tausenden von Jahren bewohnt war. Der TCS-Campingplatz ist sehr grosszügig angelegt aber leider etwas verstaubt….

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Monika hat eine kleine Stadtführung mit Weinproben organisiert. Innenbesichtigungen mit Weinausschank aber der Wein darf – dank Corona-Regeln – nur draussen getrunken werden. Start ist im Touristoffice und es gibt einen ausserordentlich guten Fendant, den wir auf dem weitläufigen Place de la Planta verköstigen. Anschliessend geht’s zum Hexenturm, wo früher das hohe Gericht tagte und wo ein Kellerverlies die Übeltäter aufnahm, wo sie dann vergessen wurden…. Hier degustieren wir einen Petite Arvine. Danach steigen wir in den Untergrund: Unter der Kirche Saint Théodule wurden bei Ausgrabungen römische Thermen entdeckt und ausgeschenkt wird ein Le Must, ein ganz speziell vinifizierter Riesling/Muskat. Zum Schluss geht’s ins Le verre à Pied, wo zu einem feinen Walliserteller ein Gamay und ein Cornalin kredenzt wird.

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Endlich sommerliches Wetter:  Fränzi, Renato und Leandra kommen von Albinen nach Sion, um mit uns einen Nachmittag zu verbringen. Wir nehmen uns den Aufstieg zur Valère auf einem der Hügel der Stadt vor. Leider ist die Kirche wegen Renovation geschlossen…  Von gegenüber grüsst vom anderen Hügel die Ruine Tourbillon. Am Sonntag erkunden wir das QUARTIER LES ILES südlich des Flugplatzes und der Autobahn. Hier ist nicht nur der Campingplatz sondern das weitläufige Gelände umfasst Badeseen, Spiel- und Rastplätze, ein gediegenes Restaurant und das soeben eröffnete ALAIA BAY, ein künstlich angelegter Wassersportplatz für Wellenreiter.

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Etappe 3 – Noville Les Grangettes

Bei tollem Wetter treffen wir am östlichen Ufer des Lac Léman ein. Da wir hier über eine Woche bleiben werden, stellen wir das Vorzelt auf, was sich mit dem bald einsetzenden, wechselhaften  Regenwetter sehr gut bewährt. Ein erster Ausflug nach Villeneuve führt uns an einem Naturreservat  für Wasservögel vorbei, das man von einem Turm aus beobachten kann. Der Campingplatz ist relativ einfach und leider funktioniert das platzeigene Internet überhaupt nicht… Da inzwischen auch noch Rolf‘s eBike ausgestiegen ist, sind vorab einige organisatorische Probleme zu lösen.

Seit Freitag 30.04.21 sind – bis aufs Wetter – alle Probleme gelöst. Wir waren in Montreux und genossen die herrlichen Promenaden in Richtung Chillon; dazu haben wir bei Swisscom unser eigenes WLAN aktivieren lassen und Rolf hat sein eBike getauscht. Zum Glück sind wir so ausgerüstet, dass wir auch bei heftigem Regen nach Villneuve radeln und von dort aus mit dem Bus die Küstenorte besuchen können. In Vevey, wo am Platz der grossen Markhalle gerade Markt ist,  setzen wir uns auf die kleine Terrasse eines Bistros und picken einen kleinen Brunch bei 8°C und heftigem Regen. Tags darauf – es regnet bloss die ganze Nacht – pedalen wir durch einsame Auenlandschaften zur Rhone-Mündung, geniessen am Abend den wunderschönen Sonnenuntergang und am Montag ist dann Superwetter: Spaziergang von Villeneuve zum majestätischen Château de Chillon und retour; die Dents du Midi präsentieren sich im Winterkleid,

 

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Etappe 2 – Yverdon-les-Bains

 Yverdon-les-Bains ist ein Wirtschafts-, Verwaltungs- und Kulturzentrum im nördlichen Teil des Kantons Waadt; die Stadt liegt auf einer Schwemmebene am südwestlichen Ende des Neuenburgersees. Eindrücklich in der übersichtlichen Altstadt sind das Schloss  der Herzöge von Savoyen, der grosszügige Pestalozzzi-Platz mit den vielen Bistrots (Heinrich Pestalozzi hat hier 1805-1825 im Schloss eine Schule errichtet), le Temple réformé und das stolze théâtre Benno Besson. Seit der Römerzeit sind die schwefelhaltigen Thermen bekannt.

Am Campingplatz direkt an der Seepromenade erleben wir tolle Morgenstimmungen.  Für die Bevölkerung stehen am See grosszügige Freizeitanlagen bereit und sogar ein Kultplatz mit neolithischen Menhiren aus dem 3. Jahrtausend v.Chr. sind zu bewundern und am Ostufer erstrecken sich riesige Schilfgürtel und Naturschutzgebiete.

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Etappe 1 – Salavaux VD

Am 19. April starten wir nachmittags unsere kurze Reise (ca. 25km) nach Salavaux. Salavaux Beach ist bekannt als der längste natürliche Süsswasser-Sandstrand Europas. Das kleine Dorf an der Mündung der Broye in den Murtensee besitzt ausser dem weitläufigen Strand mit Campingplatz ein tolles Schloss aus dem 16. Jahrhundert, das – so hat uns die neue Besitzerin verraten – in einigen Wochen öffnen wird als gepflegtes Hotel/Restaurant.

Entlang dem Sandstrand lässt sich stundenlang wandern – wir waren heute unterwegs nach Faoug und genossen die Aussicht auf den See und die Rebberge des Mt. Vully..

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